Großgruppen: Methoden zur Beteiligung

Großgruppen: Methoden zur Beteiligung 2018-01-16T09:46:45+00:00

Große Veränderungen brauchen große Beteiligung.

Je mehr und je schneller sich Strukturen, Aufgaben oder ganze Organisationen verändern, desto wichtiger ist es, die Mitarbeiter in diese Veränderungsprozesse aktiv einzubeziehen: Um Akzeptanz zu fördern, Identifikation mit den Zielen zu erreichen, zu motivieren oder auch die Schwarmintelligenz von Großgruppen zu nutzen.

In diesen Fällen setzen wir klassische Großgruppenmethoden und -Interventionen ein. Beteiligen können wir so große Teams, Abteilungen oder ganze Organisationen. SPRACHKULTUR setzt vor allem die im Folgenden beschriebenen Methoden für Großgruppen ein, die wir in jedem Fall an den jeweiligen Bedarf anpassen.

Zunächst stellen wir mit dieser Methode mit bis zu 300 Teilnehmern eine gemeinsame Sicht auf die Realität her. Durch die Reflexion wird die – von einigen bereits herbeigesehnte und anderen abgelehnte – Dringlichkeit der Veränderung deutlich. In der nächsten Phase vermittelt die Führungskraft (GF, Vorstand) der jeweiligen Organisation die bis dahin entworfenen Ziele, Werte oder Strategien, die die Anwesenden bewerten. Gemeinsam entwickeln dann alle Beteiligten eine tragfähige und einheitliche Vorstellung von der gewünschten Zukunft.
Durch Partizipation entsteht Identifikation, die eine Basis für Detailstrategien und Lösungsansätze schafft. Keine Veranstaltungen ohne Follow-up: Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmenden konkrete Weiterarbeiten im Alltag mit verbindlichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten.

Besonders geeignet für: Strategieentwicklung und -umsetzung, Reorganisation, Leitbild-, Visionsentwicklung

Hier entwickeln etwa 30 bis 150 Personen, möglichst interdisziplinärer Zusammensetzung, in einer vorgegebenen Struktur die Zukunft ihres Unternehmens bzw. ihrer Organisation. In fünf bis acht klar strukturierten Prozessschritten analysiert die Gruppe die vergangenen Entwicklungen sowie die äußere und innere Realität ihrer Organisation. Dann werden gemeinsame Zukunftsbilder entworfen und konkrete Ziele und Strategien abgeleitet. Am Ende der Veranstaltung werden die konkreten Handlungsfelder, Maßnahmen und Lösungsansätze für die Umsetzung klar definiert und Verantwortlichkeiten festgelegt.

Besonders geeignet für: Neuausrichtung der Strategie, Klarheit herstellen bei unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen

Im Vorfeld wird mit den Führungskräften ein Thema bzw. Motto für die Veranstaltung gewählt.
Dann bringen die bis zu 500 Teilnehmenden nach einer kurzen Einführung ihre eigenen relevanten Themen ein, von denen sie glauben, dass deren Bearbeitung im Rahmen der Veranstaltung wichtig und interessant ist. Anschließend entwickeln kleinere Arbeitsgruppen in etwa 45-minütigen Workshops selbstorganisiert die eingebrachten Themen weiter. Am Ende der typischerweise ein- bis zweitägigen Veranstaltung teilen die Gruppen ihre Ergebnisse und vereinbaren konkrete Schritte für die Weiterarbeit.

Besonders geeignet für: Knoten durchschlagen, Energien freisetzen, gemeinsames Lernen und Erfahren

Hier reflektieren und diskutieren 30–300 Personen, idealerweise in Sechsergruppen, an «Café-Stehtischen» konkrete Fragestellungen in Bezug auf die eigene Organisation. Der Diskussionsprozess wird im Verlauf auf den Tischdecken festgehalten und von der nächsten, neu zusammengesetzten Gruppe fortgesetzt. Am Ende werden die Ergebnisse kondensiert, priorisiert und allen Teilnehmenden zugänglich gemacht.

Besonders geeignet für: Beantworten von ‚brennenden‘ Fragen, Schnittstellenklärung, Entwicklungsprozesse anstoßen, gemeinsame Sichtweise aufdecken

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